18
Mai
2018

Auf in den Garten…

Hallo lieber Landeileser,

kennst Du das Sprichwort: „Willst Du ein Leben lang glücklich sein, dann lege einen Garten an.“?

Nun sind wir tatsächlich schon 3 Jahre in Landshut. Zeit, das Augenmerk nicht nur auf die Renovierung und Einrichtung des Hauses (auch wenn immer noch nicht alle Lampen hängen und im Speicher noch einige Umzugskisten stehen – stöhn!), sondern auch auf unseren Lebensraum vor den Fenstern, unserem Gartem zu legen.

Wie viele von Euch wissen, habe ich unseren alten Garten am Alpenrand nur schweren Herzens zurückgelassen, steckten darin doch 10 Jahre Gartenliebe. Hier hatte nicht nur ich, sondern auch meine Eltern und Paulinchen viel gewirkt.

Unsere kleine Gartenbauerin damals, vor schon fast 5 Jahren:Glücklicherweise hatten die Vorbesitzer unseres Hauses in Landshut auch Freude am Garten und so blühte es seit dem ersten Jahr wunderschön.Hinter dem Haus sah es leider noch nicht so gut aus und eigentlich war es nur ein Dschungel… ein sehr pflegeintensiver Dschungel…Ich gebe zu, es war nicht einfach sich vorzustellen, wie aus dieser Wildnis ein romantisches Eck mit Flair und dazu ein Nutzbeet für Gemüse und Kräuter werden könnte.

Wir haben uns das zwei Jahre angesehen und hin und her überlegt, 1000 Gartenzeitschriften und Bücher gewälzt und dann half nur noch eins… mein Papa musste her! Hat er doch schon unseren Garten in Steingaden mitgeplant und gestaltet.

So kamen wir zu einem perfekt maßstabsgetreuen Plan und brauchten nur noch eine Firma, die das Ganze umsetzte. Ich mache ja vieles gerne selber, aber die Erdbewegungen, das Mauern und Pflastern, das ist ehrlich gesagt nicht meine Baustelle und mein Mann hat dafür sowieso keine Zeit. Mein Einsatz ist dann beim Pflanzen, Ernten und natürlich beim Genießen.

So startete unser Unternehmer nach Ostern letzten Jahres durch und aus den geplanten 2 Wochen (das reicht locker… haha…) wurden 3 Monate. Außer dem Wetter und den Ferien, schoben sich dann auch andere Baustellen vor… wie das halt so läuft… aber es war ja hinter dem Haus und so haben wir einfach nicht hingeschaut… manchmal auch eine Lösung.

Nach den Sommerferien war es dann so weit. Die Bau- und Pflasterarbeiten waren beendet und das Ganze sah schon ganz gut, aber natürlich noch sehr statisch aus.

Jetzt ging es an die schöne Arbeit: das Pflanzen.

Was wir im Herbst noch einsetzen konnten, haben wir natürlich gepflanzt. Auch haben Paulina und ich den Rasen gesät, der um diese Jahreszeit sehr schnell kräftig wuchs.

Im März zeigten sich dann die ersten Frühjahrsblüher:Wie immer heiß ersehnt… die ersten Farbtupfer im Garten:

Und mittlerweile sieht das Ganze so aus:Das einst so verwilderte Eck ist ein gemütlicher Sitz- und Eßplatz geworden. Nachbars Garten kommt wunderbar zur Geltung und zieht den Blick an. Über eine kleine Treppe und unter dem Rosenbogen hindurch erreichen wir eine schmale Fläche mit Kiesrasen, von dem aus zukünftig sehr praktisch das Gemüse in Hochbeeten versorgt werden kann.

Die großen runden Betonringe beherbergen Brombeerbüsche, einen kleinen Apfel- und einen Zwetschgenbaum und sorgen für den Halt der aufrecht stehenden Granitsteelen, die die Beete begrenzen.Natürlich sollen die Betonringe auch nach unten hin demnächst so mit Efeu und anderen immergrünen Pflanzen bewachsen sein, dass von dem platten Einheitsgrau nichts mehr zu sehen ist.

Der runde Tisch mit seinen gemütlichen Stühlen nimmt den Kreis aus dem Pflaster auf…… und macht die Ecke erst so richtig gemütlich. Bäume aus dem Nachbargarten spenden natürlichen Schatten in der Mittagshitze. Ich freue mich schon auf so manche gemütliche Stunde an diesem Plätzchen!

Dir gefällt der Tisch und die Stühle? Dann schau doch mal bei Garten & Freizeit vorbei. Hier haben wir das Set gefunden und sind sehr zufrieden: Klicke hier für einen Besuch bei Garten & Freizeit! Klick!  (das ist ein Affiliate-Link! Was das ist, erfährst Du am Ende meines Beitrages!)Warum ich Euch das alles erzähle?

Ich möchte Euch Mut machen, eine brach liegende Ecke im Garten anzugehen und umzugestalten. Oft bewirken kleine Dinge schon eine große Veränderung, manchmal muss es aber auch ein bisschen mehr sein. Manchmal ist man auf der Suche nach einer Anregung, einer zündenden Idee… vielleicht war ja etwas für Dich dabei.

Manchmal hilft es auch, die Problematiken bei der Gestaltung zu kennen. Bei uns war das so:

  • Die Wiese ließ sich aufgrund der Hanglage nur sehr schwer mähen und am Nachbarszaun standen dadurch immer Brenneseln, Unkraut und hohes Gras. Nach dem Mähen habe ich vor allem meinen Rücken gespürt.
  • Außerdem lief durch die Schräge bei stärkerm Regen das Wasser in Nachbars Garten und bis zur Garage.
  • Die Holzbalken, die die Erde und Pflanzen auf 3 Stufen hielt, waren verrottet.
  • Die hohe und eigentlich auch schöne Thujenhecke der andern Nachbarn, die weit in unseren Garten hineinreicht und zukünftigem Gemüse die Sonne nimmt und auch Rasenflächen vermoosen lässt, musste mit berücksichtigt werden. Zurückschneiden ist bei Thujen schwierig, da sie ja von innen heraus verkahlen und dann kein grün mehr nachkommt.
  • Der Gastank im Garten und die beiden Abwasserschächte machten die Planung auch nicht einfacher.

Jetzt gibt es noch vieles zu tun:

  • Gemüse einpflanzen, sobald die Gefahr von Nachtfrösten um ist.
  • Die kleine Terrasse instand setzen, die von der Küche in den neuen Freiraum führt.
  • Den in den Beeten integrierten Kompost aktivieren.
  • Für ein gemütliches Licht sorgen.
  • Den Pflanzen beim Wachsen zusehen, dem Unkraut auch…
  • … und gaaanz viel genießen.
  • Und dann auf der nächsten Hausseite weitermachen… aber das hat noch ein bisschen Zeit!

Wenn Du Lust hast, dann verfolge gerne die weiter Entwicklung in unserem Garten. Ich halte Dich auf dem Laufenden!

Ganz viele Grüße aus dem Grünen!

Anja von Landei & Co und die fleißigen Gartenbauer!PS. Für Deine Pinwand auf Pinterest: PPS. Was ist ein Affiliate-Link? Was heißt das für Dich? Ändert sich etwas?

Nein! Außer, dass Du bei Interesse auf den Link klicken und wenn Du Lust hast, einkaufen kannst. Dir entstehen dadurch keine Mehrkosten! Einzig ich habe die Möglichkeit, für meine Arbeit ein bisschen Geld zu generieren, denn bei einem Einkauf erhalte ich dafür ein paar Prozentpunkte, wobei der Preis für Dich gleich bleibt. Mit dem Geld kann ich dann die eine oder andere Zutat finanzieren, neue Sachen ausprobieren und noch mehr Zeit in den Blog investieren!

 

 

 

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2 Responses

  1. Wie schön! Ich kann gut verstehen, dass Ihr Euren alten Garten nur schweren Herzens aufgegeben habt. Ich wollte meinen alten Garten auch schon aus Zeitgründen verpachten. Aber ich habe es noch nicht übers Herz gebracht. Bei gewissen Arbeiten sollte man sich wirklich Hilfe holen… das sehe ich genauso. Auch beim Wegfahren von Baum- und Strauchschnitt lasse ich mir zwischenzeitlich helfen. Ich finde es aber auch spannend, etwas Neues anzulegen. Auf jeden Fall sieht der Garten nach so kurzer Zeit schon wunderbar eingewachsen aus!
    Ein schönes Pfingstwochenende wünscht Dir
    Margit

    1. Landei und Co

      Liebe Margit, vielen Dank!
      Ja der liebe Garten! Deine beiden Gärten sind ja auch wirklich traumhaft und da steckt so viel Liebe drin.
      Es ist immer wieder schön zu beobachten, wie sich so ein Garten jedes Jahr auch wieder verändert!
      Ein schönes Fronleichnamswochenende wünscht Dir
      Anja
      PS. war im Urlaub in einer WLan- Diaspora… habe Deinen Kommentar erst jetzt entdeckt… sorry!

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